1020 Wien, Oswald-Thomas-Platz 1
+43 1 726 76 83
Die starken Männer sind - wie viele andere 'menschliche Attraktionen' - untrennbar mit der Geschichte des Praters verbunden
Freitag bis Sonntag & Feiertag, 10 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr, 24. und 31.12.: 10 bis 13 Uhr Geschlossen: 1.1., 25.12. und alle Feiertage, die auf einen Montag fallen
Öffentliche Führungen nach Verfügbarkeit von Plätzen frei, Gruppenführungen auf Anfrage
Eintritt € 5,-- / Ermäßigt: Senior/innen, Wien-Karte, Club Ö1, Behinderte, Studierende bis 27, Lehrlinge, Präsenz/Zivildiener, Gruppen ab 10p: 4,-- / Kinder und Jugendliche bis 19 sowie jeden ersten Sonntag im Monat für alle Besucher/innen frei
Mai 2017
Originalpferdchen eines Ringelspiels

Pratermuseum Wien


Gut 250 Jahre ist es her, dass Joseph II. den Prater für die Wiener öffnete und damit die Entstehung eines einzigartigen Vergnügungsviertels ermöglichte.


lindwurm grottenbahn
Der Lindwurm der historischen Grottenbahn

Der Kaiser genehmigte Gastwirten und Kaffeesiedern Zelte und Stände aufzustellen, nachdem die zwei Jahrhunderte davor nur Adelige Zugang zum Areal hatten.
Um Besucher anzulocken, gab es immer wieder große Feste und Schausteller mit ihren mobilen Buden ergänzten das Angebot.
Diese sind irgendwann fix geblieben, möglicherweise die Geburtsstunde des 'österreichischen Provisoriums' ..
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Nicht nur leistbare, sondern vor allem auch für alle zugängliche Kaffeehäuser eröffneten.
Frauen wurde damals in den Lokalen der Innenstadt im Gegensatz zum Prater der Zutritt verwehrt.
Dies sorgte für zusätzliches Publikum und belebte das Geschäft.

puppen laterna magicaMit der Zeit siedelten sich die ersten Familien an und durch die Entscheidung, das Gelände für die Weltausstellung 1873 zu nützen, begann die Blütezeit des Wiener Praters.

Es wurde erweitert, gebaut und modernisiert:
Klein-Venedig in Wien entstand, das Riesenrad - wiederum als temporäre Attraktion - folgte 1897 und 1898 eröffnete die erste elektrische Grottenbahn Europas ...